Tipps und Denkanstöße
August 2010
BILDUNG IM 21.JAHRHUNDERT
Wir brauchen im 21. Jahrhundert einen neuen Bildungsbegriff. Bildung, das heißt in Zukunft kluge Fragen stellen können, Zweifel willkommen zu heißen – und seine eigenen, individuellen Talente zu kennen.
Matthias Horx
(Trend- und Zukunftsforscher)
Juli 2010
Die großen Augenblicke im guten wie im bösen Sinne sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)
Juni 2010
RELIGION UND GEHIRN
Wenn also die Neurowissenschaft erst kürzlich herausgefunden hat, dass (die neuronale Repräsentation von) Religion etwas mit (der neuronalen Repräsentation von) Liebe zu tun hat (und nicht nur mit Terrorismus und Kreuzzügen möchte man ergänzen), dann ist das in meinen Augen ein durchaus interessanter Befund.
Manfred Spitzer (Neurobiologe und Psychiater)
Mai 2010
POSITIONIERUNGSCOACHING
Bei Veränderungen sucht man den Ansatzpunkt entweder bei sich oder dem anderen. Es gibt aber eine dritte Möglichkeit: den Rahmenwechsel.
Viele Coachingstile setzen bei der Verhaltensebene an. Mitarbeitende sollen sich in die Rahmenbedingungen des Unternehmens einpassen. Das ist oftmals mühselig. Positionierungscoaching setzt dagegen bei der Frage nach der Passung an. Hier kommt die Selbstbeschreibung des Coachees in den Mittelpunkt und die Frage, welcher Rahmen zu den jeweiligen Werten und Zielen der/des Mitarbeitenden passt.
Quelle: Sonja Radatz, Positionierungscoaching
April 2010
RÜCKKEHR DER RITUALE
Lange befanden sie sich in Unternehmen auf dem Rückzug, doch inzwischen ist sogar von einer Renaissance der Rituale die Rede. Die Wirtschaftskrise, die Komplexität der Arbeitswelt und rasante Veränderungsprozesse in Unternehmen wecken das Bedürfnis danach. Erfolge werden inszeniert, Sicherheit und Kontinuität im Wandel signalisiert und das soziale Miteinander gestärkt.
Quelle: managerSeminare, April 2010
März 2010
LEBENSLUST
Ein schöner Tag ist ein Geschenk, ein Moment des Glücks etwas Besonderes, und wer sich freuen kann an dem, was ist, und nicht ständig nörgelt an dem, was nicht ist - hat viel verstanden von dem, was Lebenslust ausmacht.
Margot Käßmann, In der Mitte des Lebens
Februar 2010
MEHR SICHERHEIT - DANK RISIKO
Regeln und Vorschriften sollen uns schützen vor Terroristen, Rasern, Krankheiten und Jugend-banden. In einer Welt voller Regeln besteht jedoch die Gefahr, sich mehr auf die Schutzmaßnahmen als auf die eigene Einschätzung der Situation zu verlassen. Weniger Schutzmaßnahmen, so zeigen Untersuchungen, scheinen das Leben sicherer zu machen.
Und: Risikofreudige Menschen sind zufriedener mit ihrem Leben!
Quelle: emotion, Februar 2010
Januar 2010
Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen. Immanuel Kant (1724 - 1804)
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